Das Gebäude der ehemaligen Synagoge wurde ab 1976 restauriert und in eine Kultur- und Tagungsstätte umgebaut. Am 25. November 1985, dem 75. Jahrestag der Einweihung der Synagoge, eröffnete die Stadt Wittlich unter dem Titel “Bilder der deutsch-jüdischen Geschichte” eine Ausstellung, die der Beginn zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Schicksal der jüdischen Mitmenschen werden sollte. Ein Arbeitskreis wurde gegründet und eine weitere Ausstellung folgte. Sie ist Grundlage für die Dauerausstellung, die in einem Nachbarhaus der Synagoge zu sehen ist. Auf drei Etagen können sich die Besuchenden über die Geschichte der Juden in Wittlich informieren, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht.
Eine Ausstellung des Emil-Frank-Instituts mit finanzieller Förderung der Stiftung Stadt Wittlich
Im Jahre 2010 kann Wittlich auf das hundertjährige Bestehen der ehemaligen Synagoge zurückblicken. Sie wurde am 25. November 1910 eingeweiht und wird heute als Kultur- und Tagungsstätte genutzt.